Tornados und Stürme

Kevin Erskine fotografiert Naturgewalten.
Stürme und Tornado, Wolkenformationen und Gewitter.
Die Bilder sind einfach beeindruckend und atemberaubend, kommt er doch den Stürmen extrem nahe. Erskine nutzt nur analoge Kameras, Weitwinkelobjektive und Diafilme. Keine Photoshop Manipulation um die eh schon bedrohliche Stimmung auf den Fotos noch zu verstärken.

Seine Bilder findet man hier: Erskine Storms
Und da ich weder seine Bilder einfach kopieren, speichern und hier hochladen möchte, gibt es nur einen Screenshot aus seiner Galerie:

Unbedingt mal durchklicken!

Henry Capewell Glass Negatives


willceau.com

Durch das klicken von mehreren Links, bin ich auf diese Glassnegativ Sammlung auf flickr gestoßen:

Henry Capewell Glass Negatives

Gut, die Bilder sind digital abfotografiert worden, aber wie sollte ein Amateur auch sonst, die Platten digitalisieren?

Die Geschichte dahinter gibt es hier zu lesen: The Henry Capewell Glass Negatives Collection

Immer wieder spannend, welchen Weg alte Filmnegative, Fotos oder Glasnegative nehmen und den Weg in die Öffentlichkeit finden. In Zeiten von Digitalkameras, wo jedes Bild hundertfach existiert, ein ganz besonderer Schatz, der zeigt, wie aufwendig und mühevoll es vor fast 100 Jahren war, ein Foto zu machen. Noch viel bemerkenswerter ist aber, dass diese Bilder noch existieren und man sie reproduzieren kann! Hat sich von euch schon einmal jemand ein 10 Jahre altes digitales Amateurfoto angeschaut und es ausgedruckt? Wohl kaum. Die Bildqualität ist es nicht wert.

Und ich werde jetzt doch wieder genauer die diversen Flohmärkte absuchen, ob sich nicht doch in irgendeiner Kiste ein ebenso interessanter Fotoschatz befindet. (bisher bin ich nur auf Negative einer Urlaubsreise in den 1950er Jahren gestoßen)

Lubitel 2 – Flohmarktfund

Eigentlich wollte ich nur über den Flohmarkt bummeln. “Kaufen” stand nicht auf meinem Plan für diesen Tag. Dumm nur, dass mir ausgerechnet dann eine gut erhaltene Lubitel 2 begegnet! Inklusive Bereitschaftstasche und Objektivdeckel sowie funktionierendem Selbstauslöser. Ich habe nicht einmal den Preis verhandelt sondern bin nur schnell zum nächsten Bankautomaten gerannt, habe Geld abgehoben und die Kamera gekauft. Eine gute Entscheidung.

Ghost
Geisterhaft

Die Lubitel 2 wurde zwischen 1955 und 1977 von Lomo in St. Petersburg hergestellt und war ein Nachbau der erfolgreichen Voigtländer Brillant (die sich auch in meinem Regal befindet, allerdings defekt). Die Blenden reichen von 4,5 bis 22; Verschlusszeiten von 1/250 bis B. Sucher und Objektiv sind gekoppelt, so dass sich mithilfe des Lichtschachtsuchers ein einigermaßen scharfes Bild erstellen lässt. Die Lubitel 2 ist allerdings keine Spiegelreflex Kamera. Was der Sucher sieht, ist nicht exakt das, was das Objektiv später auf dem Foto abbildet. Das kann man beim fotografieren im Hinterkopf behalten, muss man aber nicht. Mich persönlich stört es nicht besonders, dass das wirkliche Bild immer etwas tiefer liegt als das zuvor gesehene.

Luther

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Agfa Click

Seit längerem steht die Agfa Clack in meinem Regal, wird allerdings nicht oft genutzt, da immer nur 8 Bilder im Format 6×9 auf den Film passen. Eine Kamera auf meiner Agfa Wunschliste war daher schon seit einiger Zeit die Agfa Click – beide nach dem Geräusch benannt, den der Auslöser macht sobald man eine Aufnahme macht. Bereits vor Monaten fand ich endlich eine funktionierende, günstige, Agfa Click II auf einem Flohmarkt. Nur mit auf Tour durfte sie nie. Bis neulich. Ein geschenkter Rollei Retro 200 diente als Testfilm. Die Ergebnisse sind besser als erwartet und erstaunlicherweise alle vernünftig belichtet.

Am Anleger

Parken verboten

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Märchenfotos – Brooke Shaden

Brooke Shaden schafft mit ihren Fotos eine völlig neue Welt: Märchen, Träume, unwirkliche Szenarien, gemäldehafte Bilder. Sie fotografiert zwar digital und die Fotos sind inszeniert und bearbeitet, aber in ihrem Fall hebt das die Bilder auf eine neue Ebene. Wie aus frühen viktorianischen Zeiten wirken einige Aufnahmen. Seht selbst und klickt euch mal durch ihre Galerie.

Pinhole II – Wir bauen uns eine Hasselblad

Hasselblad! Wer kriegt da nicht große Augen, wenn er diesen Namen liest? Doch wohl jeder, der sich ein wenig mit Kameras und Kamerageschichte auskennt. Da dieser Name leider auch einen Preis hat, können sich wohl die wenigstens (Hobby)-Analogfotografen ein solches Schätzchen leisten.
Denkste!
Kelly Angood stellt auf ihrer Webseite eine pdf Vorlage zur Verfügung, mit deren Hilfe man sich eine Lochbild-Hasselblad basteln kann. Hah! Einfach ein Stück schwarze Pappe nehmen, Vorlage ausdrucken, aufkleben und ausschneiden. Wie das ganze dann zusammengebaut wird, zeigt die Gute in einem Video. Am Ende sieht das ganze dann fast aus wie das Original und wird mit einfachem Rollfilm geladen.

Instructional video for pinhole Hasselblad from Kelly Angood on Vimeo.

Noch sind ein paar Tage Zeit zum basteln: Am 24.4. ist nämlich World-Pinhole-Day!

Vergessene Filme

Zwei Rollfilme lagen eine ganze Weile in meinem Kühlschrank. Wie lange genau, das wusste ich nicht mehr. Beide Filme waren nicht korrekt aufgewickelt und bekamen somit jedes Mal, wenn die Kühlschranktür aufging, ein wenig Licht ab. Statt die Filme einfach mal zum Entwickeln zu bringen, zogen sie sogar mit mir von Hamburg nach Berlin um.
Vergangene Woche nahm ich sie mit nach Wien, gut eingepackt in Alufolie, und übergab sie dort dem fachkundigen Personal des LomoLabs. Überraschung! Die Filme waren vom Sommer 2009. Natürlich mit allerlei Lightleaks.
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