Dockville 2011

Mudville 2011 – knöcheltief durch den Matsch waten, 3 Tage in Gummistiefeln, den letzten des Festivals gar nicht mehr mitgemacht. Das Dockville 2011 in HH-Wilhelmsburg hat so ziemlich genau den Sommer 2011 widergespiegelt. 1 1/2 Tage Regen, 1 1/2 Tage Sonnenschein und alles voller Matsch. Eine Bühne war am ersten Tag abgesoffen, alle Konzerte verschoben sich extrem weit in die Nacht hinein. Am zweiten Tag Sonnenschein und tollste Stimmung. Nur der matschige Boden erinnerte noch an die Regentage zuvor. Am dritten Tag tagsüber Dauerregen – für mich zuviel. Abends dann aber Wetterbesserung, als ich schon im Zug in Richtung Berlin saß. Ein paar Eindrücke.


Nennen wir es mal…Matsch.

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Konzerte

Konzerte sind ja nicht nur was fürs Ohr sondern vor allem was fürs Auge! Die Band live auf der Bühne, fast hautnah und vor allem live und mit Fehlern. Nichts ist weichgespült und hundert mal abgemischt. Natürlich möchte man da eine bleibende Erinnerung an das Geschehen auf der Bühne mit nach Hause nehmen. Aber deshalb die ganze Zeit mit der Handykamera auf die Bühne draufhalten? Oder mit dem Iphone Videos aufnehmen? Will ich das Konzert sehen, oder das Display meines mobilen Geräts nicht aus den Augen lassen? Eben(d).

Deshalb ist mein treuer Konzertbegleiter die LC-A. Zum einen wird mir die Kamera nie bei der Taschenkontrolle abgenommen und zum anderen ist das relativ lichtstarke Objektiv selbst bei wechselnden Lichtverhältnissen recht zuverlässig.


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Das neue Auge

Das Objektiv hatte ich in der Auslage eines Kamerahändlers entdeckt. Mit einem großen Auge starrte es mich an und schrie “kauf mich”. Da ich ja Kamerazeuchs generell nicht einfach einem unbestimmten Schicksal überlassen kann, durfte das 50mm für die Pentacon Six mit zu mir nach Hause. Ich habe ihm sogar noch einen Köcher gekauft (keines meiner Objektive hat ein so gut ausgestattetes Heim). Und vor 2 Wochen durfte es dann das erste Mal raus. Zu einer Fototour durch einen Teil des Hamburger Freihafens.


Stapelweise – Fuji Provia 400X

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Blaue Stunde

Der Agfa CT Precisa ist für einige DER Diafilm schlechthin – wenn es um das Cross-Entwickeln geht. Schöne Blautöne, knalliges Rot, nicht so sehr verfälschte Farben. Das sind die Eigenschaften, die den Film ausmachen. Dachte ich zumindest! Der Agfa CT Precisa, den ich neulich in meiner Lomo LC-A belichtet habe, war wohl schon etwas älter. Anders kann ich mir die intensiven Blautöne nicht erklären. Ein Film mit “Wow!-Effekt”.

Hafenrundfahrt
Hafenrundfahrt

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Dishwasher Safe

Normalerweise bin ich nicht wirklich experimentierfreudig mit meinem Filmmaterial. Doch auf Lomography habe ich neulich einen sehr überzeugenden Beitrag gelesen: unbelichteten Film in die Geschirrspülmaschine, einen Waschgang durchführen, Film in der Dunkelkammer oder einem dunklen Raum aus der Filmpatrone ziehen und mit dem Fön komplett trocken pusten.

Klingt abenteuerlich. Die Durchführung war es auch!

Ich hatte einen Kodak Elitechrome 100 im Spülkorb – ein Diafilm der später gecrosst wurde. Das Filmmaterial verfärbte  sich herrlich pink – zumindest der Teil der standardmäßig aus der Filmpatrone hängt – und ließ sich nur widerwillig mit dem Fön trocknen.  Wirklich trocken war er am Ende nicht, wie mir das Labor später netterweise auf dem Laborschein mitteilte: Film war feucht und leicht verklebt. Nunja. Die Bilder sind trotzdem was geworden.

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