Henry Capewell Glass Negatives


willceau.com

Durch das klicken von mehreren Links, bin ich auf diese Glassnegativ Sammlung auf flickr gestoßen:

Henry Capewell Glass Negatives

Gut, die Bilder sind digital abfotografiert worden, aber wie sollte ein Amateur auch sonst, die Platten digitalisieren?

Die Geschichte dahinter gibt es hier zu lesen: The Henry Capewell Glass Negatives Collection

Immer wieder spannend, welchen Weg alte Filmnegative, Fotos oder Glasnegative nehmen und den Weg in die Öffentlichkeit finden. In Zeiten von Digitalkameras, wo jedes Bild hundertfach existiert, ein ganz besonderer Schatz, der zeigt, wie aufwendig und mühevoll es vor fast 100 Jahren war, ein Foto zu machen. Noch viel bemerkenswerter ist aber, dass diese Bilder noch existieren und man sie reproduzieren kann! Hat sich von euch schon einmal jemand ein 10 Jahre altes digitales Amateurfoto angeschaut und es ausgedruckt? Wohl kaum. Die Bildqualität ist es nicht wert.

Und ich werde jetzt doch wieder genauer die diversen Flohmärkte absuchen, ob sich nicht doch in irgendeiner Kiste ein ebenso interessanter Fotoschatz befindet. (bisher bin ich nur auf Negative einer Urlaubsreise in den 1950er Jahren gestoßen)

Analoge Anatomie

Was man so alles findet, wenn man eigentlich viel wichtigere Dinge zu tun hat…

Todd McLellan gibt unter anderem kaputten Kameras ein völlig neues Leben. Er seziert sie, baut sie komplett auseinander, hebt alle Einzelteile auf und fotografiert dann das ganze. Zunächst als Stillleben und anschließend als im Raum schwebende Skulptur.

Alte Pentax Kamera, auseinandergenommen von Todd McLellan.

Dieselbe Kamera als schwebende Skulptur.