29. Dezember 2011. Ein Spaziergang durch die Feldmark, auf dem Weg zum nahen Waldstück. Der alte jüdische Friedhof liegt versteckt inmitten der alten Bäume.





* Pentacon Six, Kodak Portra 400 NC
29. Dezember 2011. Ein Spaziergang durch die Feldmark, auf dem Weg zum nahen Waldstück. Der alte jüdische Friedhof liegt versteckt inmitten der alten Bäume.





* Pentacon Six, Kodak Portra 400 NC
Eigentlich wollte ich nur über den Flohmarkt bummeln. “Kaufen” stand nicht auf meinem Plan für diesen Tag. Dumm nur, dass mir ausgerechnet dann eine gut erhaltene Lubitel 2 begegnet! Inklusive Bereitschaftstasche und Objektivdeckel sowie funktionierendem Selbstauslöser. Ich habe nicht einmal den Preis verhandelt sondern bin nur schnell zum nächsten Bankautomaten gerannt, habe Geld abgehoben und die Kamera gekauft. Eine gute Entscheidung.

Geisterhaft
Die Lubitel 2 wurde zwischen 1955 und 1977 von Lomo in St. Petersburg hergestellt und war ein Nachbau der erfolgreichen Voigtländer Brillant (die sich auch in meinem Regal befindet, allerdings defekt). Die Blenden reichen von 4,5 bis 22; Verschlusszeiten von 1/250 bis B. Sucher und Objektiv sind gekoppelt, so dass sich mithilfe des Lichtschachtsuchers ein einigermaßen scharfes Bild erstellen lässt. Die Lubitel 2 ist allerdings keine Spiegelreflex Kamera. Was der Sucher sieht, ist nicht exakt das, was das Objektiv später auf dem Foto abbildet. Das kann man beim fotografieren im Hinterkopf behalten, muss man aber nicht. Mich persönlich stört es nicht besonders, dass das wirkliche Bild immer etwas tiefer liegt als das zuvor gesehene.
