Vom 4. bis 7.11. gönnte ich mir ein verlängertes Wochenende in Paris. Zusammen mit der besten Freundin, machte ich mich am Freitag Vormittag von Tegel aus auf den Weg. Im Gepäck eine Pentacon Six TL, die Horizon Perfekt, eine LC-Wide und eine LC-A. Außerdem steckte noch die Nikon D3100 in der Tasche. Aber das ist eine andere Geschichte.
Da mir diverse Wetter-Info Seiten völlig unterschiedliche Angaben zum Wetter in Paris gemacht hatten, war eine breite Palette an Filmen ebenfalls mit in der Tasche (irgendwie musste ich ja die Massen an Film rechtfertigen). Kodak 160T, Ilford HP5 (geht bei jedem Wetter), Kodak 100G, Sensia 200, Redscale, Ilford Delta 3200 (für die Nacht), Kodak ED und EBX, Kodak 100VS, Lomo BW 400 und Tungsten 64. Uff. Benutzt habe ich letztendlich 17 Filme und alle 5 Kameras, inklusive der digitalen.
Warum so viele Kameras?
Nun, jede hat ihre besonderen Eigenschaften, Vor- und Nachteile. So eignet sich meiner Meinung nach die Pentacon Six besonders für das Spiel mit verschiedenen Schärfebereichen. Außerdem kann ich mit der Kamera wunderbar Ausschnitte eines großen Motivs festhalten. Für Street-Photography und das schnelle Foto zwischendurch ist die Kamera aber überhaupt nicht geeignet. Dazu ist dann die LC-A da. Immer griffbereit, keine Einstellung von Blende und Verschlusszeit, nur fix die Entfernung wählen und auslösen. Hier sehe ich allerdings nicht, was ich eigentlich fotografiere. Die LC-Wide und die Horizon nahm ich mit, da wir viel Sightseeing eingeplant hatten. Monumentale Bauwerke und Aussichten lassen sich am besten als Panorama oder mit Weitwinkel fotografieren. Diese beiden Kameras waren also für die Ferne und für die Weite.
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