29. Dezember 2011. Ein Spaziergang durch die Feldmark, auf dem Weg zum nahen Waldstück. Der alte jüdische Friedhof liegt versteckt inmitten der alten Bäume.





* Pentacon Six, Kodak Portra 400 NC
29. Dezember 2011. Ein Spaziergang durch die Feldmark, auf dem Weg zum nahen Waldstück. Der alte jüdische Friedhof liegt versteckt inmitten der alten Bäume.





* Pentacon Six, Kodak Portra 400 NC
Samstag, 15:30 Uhr, Berlin. Eine Pentacon Six, 2 Rollen 400er s/w Film. Bereit für einen kleinen Spaziergang entlang der Kastanienallee. Das Licht ist schnell weg und ich muss die Kamera irgendwann auf F2.8 und eine Verschlusszeit von 1/30-1/15 stellen. Die Bilder sind daher nicht wirklich scharf sondern immer leicht verwackelt. Macht nichts. So ist das eben – analog.

…oder Schwaben raus?

Bevor der Winter kommt.

Die beste Art, sich auszutauschen.
Keine Angst vor der direkten Sonne!
Die Sonne scheint? Sie soll mit aufs Foto? Nichts leichter als das!
Man nehme einen Kodak Ektachrome Film mit 100 ISO, eine Pentacon Six und lässt den Belichtungsmesser zu Hause. Für eine ordentliche Portion Überbelichtung, fokussiert man ziemlich direkt in Richtung der einfallenden Sonne und tut so, als würde man einfach mit dem Licht anstatt gegen das Licht fotografieren. Soll heißen: 1/250 und bevorzugter Weise Blende 8. Der gesunde Fotografenverstand schlägt jetzt die Hände über dem Kopf zusammen! NEIN! Nicht doch! 1/500 und mindestens Blende 16! Wenn man den Film korrekt belichten möchte, mag das ja zutreffen. Aber ich möchte eine extreme Überbelichtung auf meinen Bildern haben. Also weiter draufhalten, Spannen, Auslösen.
Ein paar Tage und ein paar Filme später bin ich fast fertig mit dem Sichten der Urlaubsfotos. Es verbleiben nur noch 2 bereits belichtete Filme fürs Labor und weiterhin 3 Filme, die sich immer noch in den Kameras befinden.
Neben der Wahl der “richtigen” Kamera für die “richtige” Situation, ist natürlich auch die Wahl der Filme nicht ganz unerheblich. Ich hatte im Vorfeld mehr Material eingepackt, als ich letztendlich verwendet habe, hatte dadurch allerdings eine große Auswahl und konnte situationsabhängig die Filme auswählen. Vor allem der Eiffelturm und Notre Dame schrieen nach schwarz-weiß Film! Meiner Meinung nach, passt dieser am besten zur Stimmung der beiden Gebäude.
Lomo BW 400 / LC-Wide

Aufwärts
Vom 4. bis 7.11. gönnte ich mir ein verlängertes Wochenende in Paris. Zusammen mit der besten Freundin, machte ich mich am Freitag Vormittag von Tegel aus auf den Weg. Im Gepäck eine Pentacon Six TL, die Horizon Perfekt, eine LC-Wide und eine LC-A. Außerdem steckte noch die Nikon D3100 in der Tasche. Aber das ist eine andere Geschichte.
Da mir diverse Wetter-Info Seiten völlig unterschiedliche Angaben zum Wetter in Paris gemacht hatten, war eine breite Palette an Filmen ebenfalls mit in der Tasche (irgendwie musste ich ja die Massen an Film rechtfertigen). Kodak 160T, Ilford HP5 (geht bei jedem Wetter), Kodak 100G, Sensia 200, Redscale, Ilford Delta 3200 (für die Nacht), Kodak ED und EBX, Kodak 100VS, Lomo BW 400 und Tungsten 64. Uff. Benutzt habe ich letztendlich 17 Filme und alle 5 Kameras, inklusive der digitalen.
Warum so viele Kameras?
Nun, jede hat ihre besonderen Eigenschaften, Vor- und Nachteile. So eignet sich meiner Meinung nach die Pentacon Six besonders für das Spiel mit verschiedenen Schärfebereichen. Außerdem kann ich mit der Kamera wunderbar Ausschnitte eines großen Motivs festhalten. Für Street-Photography und das schnelle Foto zwischendurch ist die Kamera aber überhaupt nicht geeignet. Dazu ist dann die LC-A da. Immer griffbereit, keine Einstellung von Blende und Verschlusszeit, nur fix die Entfernung wählen und auslösen. Hier sehe ich allerdings nicht, was ich eigentlich fotografiere. Die LC-Wide und die Horizon nahm ich mit, da wir viel Sightseeing eingeplant hatten. Monumentale Bauwerke und Aussichten lassen sich am besten als Panorama oder mit Weitwinkel fotografieren. Diese beiden Kameras waren also für die Ferne und für die Weite.

Wurde letztens mit einer Mamiya bei der Arbeit fotografiert. Danke Marko.
Was ich durch den Sucher sah:


Russische Matrosen

Hilfe beim Anlegen
Hafengeburtstag 2011 – Ziwschen all den herumwuselnden Touristen, Shanty-Chören und Fischbuden, schlängelte ich mich mit der Pentacon Six hindurch. Blieb mal hier, mal da stehen, wurde manchesmal zum Hindernis für sich vorbeischiebende Menschenmassen, bekam dafür aber Fotos, die ohne Touristen auskommen. Zum ersten Mal habe ich auch einen Redscale Film in der Pentacon getestet. Bei strahlendem Sonnenschein habe ich diesen allerdings absichtlich überbelichtet (f 4.0 / 1/125). Das Problem an den Redscale Filmen sind die vielen Fussel, die auch durch viel Gepuste und Gepinsel einfach nicht weggehen wollen vor dem Scannen. Also habe ich die Bilder fast in ihrem Ursprungsstatus gelassen. Nur große weiße Flecken wurden weggestempelt. Das Ergebnis sind nicht ganz so rot gesättigte Fotos, die ein wenig aussehen als wären sie aus einer anderen Epoche.

Dreimaster elbabwärts

Abstandhalter (das Labor hat mir einen Knick ins Negativ gemacht.)
In keiner anderen deutschen Stadt gibt es wohl so viele vergessene Orte wie in Berlin. Alte Bunker, verlassene Gebäude, geschlossene und dem Verfall überlassene Fabrikhallen finden sich überall in der Stadt. Die meisten sind jedoch aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt, teils von privaten Sicherheitsdiensten bewacht und oft von hohen Zäunen umgeben. Aber es gibt auch Gelände, auf die man ganz einfach gelangt und bei denen kein Sicherheitsdienst am Zaun patrouilliert.
Vor ein paar Wochen – Anfang April – nutzten wir das schöne Wetter und waren auf dem alten Rewatex Gelände in Berlin Spindlersfeld unterwegs. Die ehemalige Textilgroßwäscherei wurde vor ein paar Jahren aufgegeben und seitdem sind die Gebäude dem Verfall überlassen.
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Über den Dächern Berlins. Aussicht vom Panoramapunkt am Potsdamer Platz.
Fuji Provia 100, Pentacon Six.
Das Objektiv hatte ich in der Auslage eines Kamerahändlers entdeckt. Mit einem großen Auge starrte es mich an und schrie “kauf mich”. Da ich ja Kamerazeuchs generell nicht einfach einem unbestimmten Schicksal überlassen kann, durfte das 50mm für die Pentacon Six mit zu mir nach Hause. Ich habe ihm sogar noch einen Köcher gekauft (keines meiner Objektive hat ein so gut ausgestattetes Heim). Und vor 2 Wochen durfte es dann das erste Mal raus. Zu einer Fototour durch einen Teil des Hamburger Freihafens.

Stapelweise – Fuji Provia 400X